Arbeitskämpfe in China und deren Konsequenzen

Diskussionspapier von Moritz Mattke

„Ich war, ich bin, ich werde sein.“
Jahre lang war es ruhig im Reich der Mitte: Hin und wieder hörte man von verschwundenen MenschenrechtsaktivistInnen, von einstürzenden Mienen und verschütteten ArbeiterInnen, hier and da sprachen sich Uiguren, Tibeter und andere Minoritäten gegen die Chinesische Regierung aus, doch alles in allem blieb es ruhig.
China, das waren erster Linie ein lukrativer Ort für den Kapitalexport: Chinesische ArbeiterInnen arbeiteten für einen Bruchteil des Lohns ihrer europäischen und amerikanischen KonkurrentInnen und schufen damit eine mehr oder minder solide Basis f\u00fcr das chinesische Wirtschaftswunder.
Doch seit dem Jahr 2008 haben Selbstmorde und Streiks das verbreitete Bild vom billigen, fügsamen und fleißigen Chinesen getrübt. Ferner haben neue Arbeitsgesetze den Arm der chinesischen ArbeiternehmerInnenschaft gestärkt: Arbeitsgerichte haben im besagten Jahr mehr als
280 000 Fälle behandelt. (Quelle : Outlook Weekly) Seitdem zitteren Kapitalanleger. Zu Unrecht.

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