Wo wir stehen … - Grundsatzpapier August 2010
Der Eurokommunismus
Kleine Diskussionveranstaltung zum
Eurokommunismus
Inputreferat: Werner Hager
am
15.7. 2010 19 Uhr
im Chico Mendes
Was war der Eurokommunismus?
Nach einer Diskussion des historischen Kompromisses geht es nun um diejenigen europäischen kommunistischen Parteien, die sich vom sowjetischen Weg zugunsten polyzentrischer Ansätze trennten.
Am Donnertag sollen u.a. die Reaktion der Sowjetunion, der Volksrepublik China, der übrigen europäischen KPen, anderer linker Gruppen sowie der Sozialdemokratie beleuchtet werden.
Am Schluss wird es um die Frage gehen, was vom Eurokommunismus eigentlich noch übrig ist.
Der Historische Kompromiss
Kleine Diskussionveranstaltung zum
Historischen Kompromiss
Inputreferat: Werner Hager
1.7. 2010 19 Uhr
im Chico Mendes
Pontstraße 74-76,
Aachen
Warum ausgerechnet der Historische Kompromiss?
Einige Ältere erinnern sich vielleicht noch an den Mord an Aldo Moro 1978 durch die roten Brigaden. Doch warum wurde er eigentlich entführt und anschließend ermordert?
In Anschluss an die Staatsableitungsdebatte des letzten Seminarwochenendes soll thematisiert werden, welches Politikmodell der Historische Kompromiss eigentlich vertrat, warum dieser als so gefährlich angesehen wurde, dass die NATO-Geheimarmee Gladio die Verhinderung einer Regierungsbeteiligung der KPI sogar durch Terroranschläge auf ihre Agenda setzte.
Auch auf die heutige Zeit bezogen sind diese Diskussionen wesentlich. Im historischen Kompromiss begann die Diskussion um eine Transformation des kapitalistischen Blockes. Hierbei handelt es sich um Kategorien des italienischen Marxisten Antonio Gramsci, die die KPI prägten. Heute wird Transformation als neues Paradigma statt Reform und Revolution verwendet. Doch was heißt dies, wie soll der Kapitalismus überwunden werden? Bzw. ging es überhaupt hierum?
Die Tätigkeit von Gladio in dieser Zeit eröffnet auch die überfällige Debatte über die NATO. Im kalten Krieg handelte es sich zumindestens formal noch um eine Verteidigungsarmee. Der zumindestens rechtliche Umbau in eine Interventionsarmee ist mittlerweile abgeschlossen, mittlerweile rückt die Aufstandsbekämpfung in den militärischen Fokus. Welche Konsequenzen können wir aus der Existenz von Gladio und ihrer Kommandostruktur ziehen?
Was wusste Marx? Teil 4
Von der Finanzkrise zur Kritik der politischen Ökonomie:
Was wusste Marx? Teil 4
Vortrag und Diskussion
Sprecherin Grüne Bruchsal, PolitikwissenschaftlerinDonnerstag, 09.12. 19:00
Grüner Treff
Paffrather Straße 84, Bergisch Gladbach
2008 erschütterte eine Krise die Finanzmärkte. Wieder einmal entbrannte die Diskussion um Wirtschaft und Politik, Krisen und Kapitalismus. Die Systemfrage wird neu gestellt und Linke tun sich mit nationalistischen Ansätzen schwer, während PostoperaistInnen den Kapitalismus für ontologisch halten und ZusammenbruchstheoretikerInnen ihm sein unfreiwilliges Ende voraussagen. Dabei arbeiten die meisten mit Begriffen wie Wert, Ware und Profit, die häufig ungeklärt im Raum stehen bleiben oder einfach vorausgesetzt werden.
Wir beginnen mit Buch II des Kapitals, das Friedrich Engels nach dem Tod von Karl Marx im Jahr 1883 aus dessen Manuskripten zusammenstellte:
Der Zirkulationsprozess des Kapitals erschien 1885. Die Kapitel 1 – 9 handeln von den Metamorphosen und dem Umschlag des Kapitals sowie den drei Figuren des Kreislaufprozesses. Die Zyklen der zusammenhängende Umschläge bilden die materiellen Grundlagen der periodischen Krisen, welche wiederum die Ausgangspunkte großer Neuanlagen sind. Es geht um Kosten und Weltmarkt, Kapital und Krise und wie immer darum, die Analyse von Marx nachzuvollziehen.
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Krise.Kapitalismus.Staatskritik.
Arbeitswochenende
Staats-Kritik.
am
19.-20.6. 2010 10 Uhr
Welthaus Aachen
An der Schanz 1
Einführung in die Grundlagen der materialistischen StaatskritikKritik des Merkantilismus & des Liberalismus
Staat? – Staat im Kapitalismus ? – Ökonomische und Politische Herrschaft? – Bundesrepublik oder Deutschland? .. Was verbirgt sich hinter dem Staatsbegriff?
Um das zu beurteilen, betrachten wir die verschiedenen Ausprägungen der Staaten und Staatsapparate während der Entwicklungsgeschichte des Kapitalismus. Neben Klassikern der Staatstheorie (Hobbes, Locke, Rousseau, Marx) wollen wir uns mit modernen Ansätzen von Joachim Hirsch und – soweit die Zeit reicht – mit Nicolas Poulantzas und Johannes Agnoli beschäftigen.
Samstag:
- Einführung in Hobbes + Locke Moritz Mattke
- Einführung in Rousseau Teil 1 (Teil 2 wird nachgereicht) Yara Staets
- Der Staat bei Marx (Skript) Ruth Birkle
Sonntag:
- Einführung in die Staatsableitungsdebatte der 70er Werner Hager
- Zusammenfassung der Staatsbroschüre des ums-Ganze-Bündnisses Ruth Birkle
Die Zusammenfassung der Staatskritik-Broschüre des Ums-Ganze-Bündnisses ist hier herunterladbar.



